Einsatzbericht: Feuerwehr Bodenseekreis
03.Mär.2017
Großbrand im Ortskern von Uhldingen-Mühlhofen

Ehemaliger Bauernhof abgebrannt – Keine Verletzten

Uhldingen-Mühlhofen/Bodenseekreis – Zu einem Großbrand musste die Feuerwehr in den frühen Abendstunden des Aschermittwochs in die Aachstraße im Ortsteil Oberuhldingen ausrücken. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf Nachbargebäude zu verhindern. An dem leerstehenden Gebäude entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf 100.000 Euro schätzt. 90 Feuerwehrleute von sechs Wehren aus dem Bodenseekreis bekämpften den Brand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Um 18 Uhr 16 wurde der Feuerwehr ein Scheunenbrand gemeldet. Da sich Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen zum Zeitpunkt des Notrufeingangs infolge von Aufräumarbeiten noch im Gerätehaus befanden, trafen die ersten Einsatzkräfte unter Leitung Ihres Kommandanten, Ewald Moser, bereits nach wenigen Minuten am Brandort ein. „Die linke Gebäudehälfte befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand“, schildert Oberbrandmeister Moser die Lage. Aufgrund der Größe des Brandes und der Gefahr für umliegende Gebäude wurde umgehend Großalarm für die Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen ausgelöst und Nachbarwehren zur Unterstützung alarmiert. Neben sofortigen und massiven Brandbekämpfungsmaßnahmen lag das Hauptaugenmerk der Einsatzleitung auf einer unmittelbar an das Brandobjekt angrenzenden größeren Seniorenwohnanlage. Während die Feuerwehr dieses Gebäude mit mehreren Rohren abschirmte, betreuten Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes die dortigen Bewohner direkt in der Anlage. Auf diese Weise konnte eine Räumung des Gebäudes vermieden werden. Hierfür und zur Absicherung der Feuerwehrkräfte waren insgesamt 43 Einsatzkräfte des DRK im Einsatz. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch eine über den Hof führende elektrische Versorgungsleitung, die infolge der Hitzeeinwirkung zu reißen drohte sowie durch einen starken Wind, der das Feuer anfachte und für erheblichen Funkenflug sorgte. Die für die Brandbekämpfung notwendigen großen Löschwassermengen konnten nur teilweise aus dem Hydrantennetz entnommen werden. Der weitaus größte Teil des Löschwassers wurde mit mehreren Pumpen direkt aus der durch den Ortskern fließenden Aach entnommen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 4 Uhr 30 am Donnerstagmorgen hin.

Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge beläuft sich der Sachschaden auf 100.000 Euro. Christian Gorber, Oberbrandmeister Kreisfeuerwehrpressesprecher



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Angefacht durch starken Wind brannte das ehemalige Gehöft im Ortskern lichterloh.

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Mit mehreren Drehleitern erfolgte die Brandbekämpfung

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Aufgrund des weit fortgeschrittenen Brandes war das Gebäude nicht mehr zu retten.

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Ein Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen war zur Löschwasserförderung und Brandbekämpfung im Einsatz.
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